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Wettbewerb statt Monopol

Darum öffnet die Telekom den Glasfaser-Anschluss für 1&1, Vodafone, o2 & Co.

Bonn, 18. Februar 2021: Nach Vodafone und o2 kann die Telekom künftig auch die Angebote von 1&1 Versatel und NetCologne durch ihre Glasfasernetze, bis direkt in die Wohnungen hinein leiten. Warum diese Vereinbarung für die Wohnungswirtschaft und ihren Mietern jetzt neue Freiheiten schafft – und hilft, den FTTH-Anschluss als Standard für die digitale Grundversorgung zu etablieren:

„Glasfaser wird auch in Privathaushalten zunehmend zum Standard für schnelle Kommunikation".

Das sagt Ralph Dommermuth, Chef von United Internet. Deshalb freut er sich, dass er seinen Kunden mit dem Tochterunternehmen 1&1 Versatel jetzt auch direkte Glasfaserzugänge anbieten kann — und das, ohne dafür erst ein eigenes Netz bauen zu müssen: 1&1 Versatel nutzt in Zukunft dafür einfach das Glasfasernetz und die FTTH-Anschlüsse der Telekom. Und ist dabei nicht allein: Vodafone und o2 sind auch dabei. Das bedeutet für Mieter: Mit dem Glasfaseranschluss der Telekom der Wohnung ist künftig einfach alles drin – aber er verpflichtet zu nichts. Ob er Internet, Telefon, Fernseh- und Streaming-Angebote überhaupt nutzt und welche Anbieter er bevorzugt, bleibt allein seine Entscheidung. Es gibt keine Abnahmeverpflichtung, keine Grundgebühren über die Mietnebenkosten: der Glasfaseranschluss bietet mehr als einen neuen Standard digitale Grundversorgung, er schützt auch seine Interessen als Verbraucher. Die Telekom hat als Grundversorger eine staatstragende Verantwortung für Deutschland, die deshalb auch vom Gesetzgeber gewürdigt und umfassend geregelt ist. Deshalb wird der Festnetzanschluss der Telekom im Gegensatz zu anderen kommerziellen Anbietern als unverzichtbarer Bestandteil der technischen Gebäude-Infrastruktur eingestuft – genau wie der Strom- oder Gasanschluss, wo der Verbraucher ebenfalls staatlich garantiert unter verschiedenen Anbietern wählen darf. Auch wenn der Glasfaseranschluss den Festnetzanschluss aus Kupfer jetzt als Standard für die Grundversorgung ablöst, bleibt die öffentlich-rechtlich garantierte Diskriminierungsfreiheit deshalb völlig unverändert.

Ob Konzern oder Kommune: Die Telekom sucht den Schulterschluss mit allen.

Der lebendige Wettbewerb um die attraktivsten Angebote und den besten Kundenservice hilft, den Glasfaseranschluss noch schneller als Standard zu etablieren. Srini Gopalan, Vorstand Telekom Deutschland, sagt:

„Die Telekom wird das Glasfaserunternehmen Deutschlands sein. Dazu sind große bundesweite Kooperationen wichtig. Wir machen ernst; die Kooperation mit 1&1 Versatel ist bereits die dritte dieser Art innerhalb weniger Wochen. Millionen Menschen und Unternehmen profitieren von einer gemeinsamen Nutzung unseres Netzes. Das ist gut für Deutschland.“

Dabei sucht die Telekom nicht nur den Schulterschluss mit den ganz großen Konzernen. Im Gegenteil: sie verstärkt auch die Kooperationen auf kommunaler Ebene – zum Beispiel mit Versorgungsunternehmen. Mit den Stadtwerken in Münster oder Filderstadt hat die Telekom bereits Partnerschaften für den Glasfaserausbau geschlossen, die Vorbildcharakter haben. Auch mit Wohnungsbauunternehmen und unabhängigen Betreibern von Hausverteilnetzen geht die Telekom ganz neue Partnerschaften für den Glasfaserausbau ein.

Jean-Pascal Roux ist bei der Telekom verantwortlich für den Geschäftsbereich Wohnungswirtschaft und Breitbandausbau Geschäftskunden:

„Die Glasfaser jetzt direkt in die Wohnungen und Unternehmen zu bringen, ist das mit Abstand wichtigste Infrastrukturprojekt für Deutschland. Die Telekom nimmt ihre Verantwortung ernst und investiert 5 Milliarden Euro jährlich in ihre Netze und deren Betrieb. Aber Geld ist nicht alles: Wir brauchen auch eine offene, kreative Kultur der Kooperation mit der Wohnungswirtschaft, den Kommunen und privaten Unternehmen, Politik und Regulierung und ja– auch mit unseren Wettbewerbern. Die Vereinbarung mit 1&1 Versatel, Vodafone, o2 und NetCologne zeigt erneut, wie wir im gemeinsamen Interesse mehr Innovation für Deutschland und zugleich mehr Freiheit für den Verbraucher schaffen können.“

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