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Die Ergebnisse der neusten Studie aus Österreich

Die Zukunft der Immobilienbranche ist digital

Die wichtigsten Erkenntnisse kurz zusammengefaßt:

  • Jeder Zweite (51 %) hat die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten
  • Konnektivität ist Voraussetzung: Mehr als ein Drittel der Mitarbeiter erwartet den vernetzten Arbeitsplatz mit Services, Endgeräten und Infrastruktur vom Arbeitgeber
  • Steuerungs- und Kommunikationstechnologien können den Energieverbrauch prüfen und die Qualität für die Nutzer erhöhen
  • Knapp 60 % der befragten Bewohner interessieren sich für digitale Services zuhause
  • Digitale Wertschöpfungsketten steigern den Immobilienwert sowohl ökonomisch als auch nachhaltig und ökologisch

Bonn, 09.12.2020: Die Corona-Krise hat einen Digitalisierungsschub ausgelöst, der, gepaart mit dem Trend zum Homeoffice und einer neuen Art zu arbeiten, die Ansprüche fürs Wohnen und Arbeiten gänzlich verändert. Was das im Konkreten für die Immobilienbranche bedeutet, haben Magenta Telekom, ARE Austrian Real Estate GmbH, JP Immobilien und puck immobilien app services in einer österreichischen Studie erhoben. Daraus können neue, richtungsweisende Trends für die Immobilienbranche abgeleitet werden. In den vergangenen Jahren war die Digitalisierung auch im Immobilienbereich eines der größten Zukunftsthemen. Für zwei Drittel der befragten Unternehmen stellt aber vor allem die weltweite Corona-Pandemie jetzt den maßgeblichen Digitalisierungstreiber dar.

Vertrauen in die Digitalisierung besteht

Vor der Corona-Krise galt Österreich als Präsenzgesellschaft, was den Arbeitsplatz betrifft. Seit Beginn der Epidemie haben viele Unternehmen auf Homeoffice umgestellt, und so hat mittlerweile auch jeder Zweite (51 %) die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, und ein knappes Drittel (28 %) davon hat bereits die Möglichkeit, mobil zu arbeiten. Das spiegelt sich auch in den Nutzungsdaten im Magenta Netz seit dem zweiten Lockdown wider. Hier wird ein neuer Rekord in der Datennutzung verzeichnet: Sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk wurden neue Höchststände bei der Nutzung von Datenservices und Zuwächse von rund 20 % gegenüber den Oktoberwochen vor dem Lockdown gesehen.

Diese Entwicklungen zeigen, dass das Vertrauen der Unternehmer in die Mitarbeiter gestiegen, aber auch die Angst vor digitalen Lösungen in den Hintergrund gerückt ist. Das Vertrauen ist auch auf Seiten der Arbeitnehmer gestiegen. Drei Viertel der Befragten geben an, dass die Unterstützung der Unternehmensführung zur Nutzung digitaler Lösungen seit Beginn der Corona-Krise gegeben ist. Zudem bestehen bei zwei Drittel der Befragten die notwendigen Kompetenzen im Unternehmen zur Digitalisierung, was sich in der Nutzung von Anwendungen zum Teilen und Ablegen von Dokumenten oder zur Kommunikation widerspiegelt.

Zum Zeitpunkt des ersten Lockdowns sahen die Zahlen hier noch anders aus. Aus einer Umfrage zum digitalen Arbeitsplatz, die Magenta Telekom im ersten Lockdown durchgeführt hat, ging hervor, dass massiver Aufholbedarf bei entsprechender Software bestand. Im Laufe des Sommers hat sich dies zum Positiven entwickelt: Anwendungen zur Kommunikation, zur Dokumentenbearbeitung oder zum Verwalten der Arbeitszeit sind nun durchgehend bekannt und werden auch genutzt; bei Anwendungen zur Planung oder Zusammenarbeit besteht hingegen nach wie vor Aufholbedarf.

Der vernetzte Arbeitsplatz als Service wird zum neuen Standard in der Arbeitswelt

Aus der zunehmenden Flexibilität, die die Digitalisierung der Arbeit mit sich bringt, gehen viele Vorteile hervor, die die Erwartungen an Arbeitgeber in Zukunft verändern und steigern.

Mehr als ein Drittel der Mitarbeiter wünscht sich bereits heute die Bereitstellung eines mobilen Arbeitsplatzes. Damit ist gemeint, dass der Arbeitgeber alle notwendigen Services, Geräte und die Infrastruktur zur Verfügung stellt, um die Arbeit im Büro, im Homeoffice, aber auch im mobilen Büro von unterwegs zu ermöglichen. Das bringt jedoch gesteigerte Anforderungen an den Arbeitsplatz mit sich. Dazu zählen öffentliches WLAN im gesamten Gebäude, in Tiefgaragen und auf Außenflächen, aber auch virtuelle Meeting-Räume, Buchungs- und Zutrittssysteme sowie Sharing- und Kommunikationstools. Laptops, Smartphones, Internetzugang und Software werden ebenso erwartet.

Konnektivität immer und überall

Um den neuen Ansprüchen an den Arbeitsplatz sowie neuen Büro-Konzepten, die sich jetzt entwickeln werden, gerecht zu werden, ist Konnektivität immer und überall Voraussetzung. „Unsere Rolle als Digitalisierungspartner der Immobilienbranche wird noch tragender und unser Angebot an innovativen Konzepten für die Digitalisierung zuhause wie im Office wird noch größer. Der Zugang zu einer hohen Bandbreite im gesamten Gebäude wird immer wichtiger und das sollte bereits im Rahmen der Immobilienentwicklung auch für neue Büroflächen-Konzepte berücksichtigt werden. Denn die Digitalisierung hat durch Corona in unsere Arbeitswelt Einzug gehalten und gestaltet somit auch die Planung der Büro- sowie der Wohngebäude in Zukunft mit“, so Maria Zesch, CCO Business & Digitalization Magenta Telekom.

Smart Living im Wohnbau: digitale Gesamtpakete im Vordergrund?

Auch im Wohnumfeld haben die Corona-Entwicklungen der vergangenen Monate Spuren hinterlassen. Aus den Ergebnissen der Befragung von Privatpersonen und Wohnungssuchenden geht hervor, dass diese durch die Zunahme an Homeoffice und durch das Social Distancing offen sind für ein digitales Gesamtpaket: Knapp 60 % der befragten Bewohner sind laut Studie an Services interessiert wie einer digitalisierten Postbox, einem digitalen Brett oder der Steuerung der Alarmanlage. Vor allem diverse Sicherheitsaspekte wie Gegensprechanlagen, Zutritts- oder Schließsysteme spielen dabei eine große Rolle. Darüber hinaus können sich rund zwei Drittel der Studienteilnehmer die Kommunikation mit der Hausverwaltung via App vorstellen. Besonders interessant ist hierbei die effiziente Abwicklung von Service- und Schadensmeldungen, das Dokumentenmanagement oder der Informationsfluss über notwendige Arbeiten am Gebäude.

Datenschutz durch Sicherheitsmaßnahmen

Ein Thema, das in der Vergangenheit untrennbar mit der Digitalisierung verknüpft war und nach wie vor ist: der Schutz personenbezogener Daten. Laut Studie haben sowohl Unternehmen als auch Wohnungsnutzer (80 %) Datenschutzbedenken, wenn es um die Digitalisierung der eigenen vier Wände geht. Hier gilt es, den Wohnungsnutzern mit einer genauen und transparenten Datenschutzrichtlinien die Bedenken zu nehmen.

Digitalisierung als Schlüssel für Nachhaltigkeit & Wertsteigerung

Ein überall gegenwärtiges Thema ist nach wie vor der Ressourcen- und Klimaschutz. Für 67 % der befragten Unternehmen kann die Digitalisierung dabei einen maßgeblichen Beitrag leisten. So können durch neue technische Lösungen beim Bau eines Gebäudes Ressourcen effizient genutzt werden. Für zwei Drittel der befragten Unternehmen (66 %) schlägt die Digitalisierung darüber hinaus die Brücke zur Zukunftssicherheit von Immobilien in puncto Werterhalt. „Die Digitalisierung wird künftig neben Faktoren wie Lage, Wohnungsgrundriss und Ausstattung ein wesentliches Asset sein, wenn es um die Bewertung einer Immobilie geht – auch für Investoren wird dies immer mehr zum entscheidenden Kriterium. Es gilt deswegen umso mehr digitale Wertschöpfungsketten zu erkennen und Immobilien dadurch ökonomisch sowie nachhaltig und ökologisch aufzuwerten“, so Daniel Jelitzka, Gründer und Geschäftsführer von JP Immobilien.

Mehr Informationen zu dieser Studie von der Kollegen von Magenta Österreich finden Sie hier.

Zum Hintergrund

Magenta Telekom

Magenta Telekom (auch: Magenta, Magenta T, bis Frühjahr 2019 T-Mobile Austria) ist ein österreichisches Telekommunikationsunternehmen und eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG.

Diese Themen haben wir für Sie aufbereitet:

MEGATREND GESUNDHEIT

MEGATREND KONNEKTIVITÄT

Demnächst verfügbar

MEGATREND URBANISIERUNG

MEGATREND INDIVIDUALI­SIERUNG

MEGATREND NEO-ÖKO­LOGIE

MEGATREND MOBILITÄT

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