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Modernste Technik bis in die Wohnung

Digitalisierungsimpulse: Glasfaserausbau bei der SWG Freiberg

Die Digitalisierung in Deutschland, so heißt es in vielen Studien und Untersuchungen, steckt noch in den Kinderschuhen. Unternehmen – auch in der Wohnungswirtschaft – tun sich oft schwer, Nutzen und Aufwand für sich zu bewerten. Doch, dass es auch ganz anders geht, beweist das Denken und die Bereitschaft zum Wandel hin zu innovativen Lösungen und verlässlichen, hochgradig leistungsfähigen Technologien bei der SWG Freiberg.

Themen wie "Digitale Immobile", "Intelligentes Wohnen" und "Digitales Kunden- und Dokumentenmanagement" sind hier bereits präsent. Aber auch der wichtigste Interessenspunkt beim Mieter – das Fernsehen – wird hier auf zukunftssichere Art und Weise angegangen.

Welche Rolle dabei der Glasfaseranschluss bis in jede Wohnung spielt und welche Erfahrung die SWG Freiberg im Zuge dieses Digitalisierungsprojektes gemacht hat, erfahren Sie aus dem Gespräch, welches wir mit Herrn Uhlemann, Leiter Technische Objektbetreuung bei der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. AG, geführt haben.

Derzeit wird bei Ihnen in den Mineralienhöfen in Freiberg ordentlich gebaggert und gebaut …

Uhlemann: Bei den Mineralienhöfen in Freiberg/Sa., Stadtteil Friedeburg, handelt es sich um ein Wohnquartier in einer Plattenbausiedlung aus der Mitte der 1980er Jahre. Wir modernisieren hier vier Wohnblöcke mit insgesamt 204 Wohnungen. Die Gebäude werden dabei komplett entkernt, nur die Gebäudehülle und tragende Innenwände bleiben stehen. Die ehemaligen Hauseingänge werden innen mit langen Fluren verbunden. Nicht mehr benötigte Treppen werden ausgebaut und durch Aufzüge ersetzt. Alle Wohnungen erhalten Balkone. Es entstehen Wohnungsgrundrisse von Wohnungen mit ein bis fünf Zimmern. Dadurch können wir die Bedürfnisse aller Mietinteressenten befriedigen. Die Zugänge zu den Wohnungen sind barrierefrei und damit sind diese für ältere Menschen sehr gut geeignet. Alle Häuser erhalten den Namen eines Edelsteines. Die Häuser Topas und Türkis mit insgesamt 101 Wohnungen wurden bereits fertiggestellt und befinden sich in der Vermietung. Zurzeit bauen wir an Haus Smaragd, das im August 2021 fertig wird. Bis Ende 2022 ist die Fertigstellung des Hauses Rubin geplant.

Und dabei schließen Sie auch jede Wohnung ans Glasfasernetz der Telekom an?

Uhlemann: Die medientechnische Erschließung erfolgt über das Glasfasernetz der Telekom. Da in den Häusern alle Leitungen erneuert werden, haben wir uns entschlossen Glasfaserkabel bis in die Wohnungen zu legen (FTTH). In jede Wohnung führen zwei Glasfaserleitungen, eine ist für die Rundfunk- und Fernsehversorgung und die andere für Telefon und Internet.

Warum haben Sie sich dafür entschieden, im Zuge der Modernisierung auch Glasfaserleitungen in jede Wohnung zu legen?

Uhlemann: Der Bedarf an Datenvolumen für Fernsehen, Telefonie und Internet wird immer höher. Keine Technik ist so leistungsstark und flexibel wie das Glasfasernetz. Wir wollten bei diesem Projekt die aktuell modernste Technologie in der Medienversorgung nutzen, um über viele Jahre (Jahrzehnte) zukunftssicher zu sein.

Was war der ausschlaggebende Punkt für die Zusammenarbeit mit der Telekom?

Uhlemann: Wir haben uns gefreut, dass die Telekom zum Geschäft der Kabelrundfunk- und Kabelfernsehversorgung zurückgefunden hat. Dabei wird mit der Glasfasertechnik die modernste Technologie eingesetzt. Zudem wird ein Hochgeschwindigkeits-Internet angeboten. Natürlich hatte für unsere Entscheidung auch der niedrige Signalpreis Bedeutung.

Welche Vorteile haben Ihre Mieter denn ganz konkret durch den Anschluss ihrer Wohnung ans Glasfasernetz?

Uhlemann: Unseren Mietern können wir den modernsten Übertragungsstandard für Telekommunikation und Fernsehen ermöglichen: Bis zu 250 digitale TV- und Radioprogramme, davon zwei in UHD und über 40 in HD, eine Vielzahl an regionalen Programmen und über 40 Fremdsprachenprogramme in 22 Sprachen sind buchbar. Die Kosten der Fernsehversorgung sind bereits im Mietpreis enthalten. Bei Telefon und Internet kann der Mieter einen Anbieter frei wählen.

Noch mal zurück zum Bagger: Was sind für Sie die wichtigsten Meilensteine in diesem Projekt Glasfaserausbau in den Mineralienhöfen?

Uhlemann: Der wichtigste Punkt war der Abschluss eines Gestattungs- (d. h. Überlassungs-) und Signalversorgungsvertrages mit der Telekom. Den Ausbau des Glasfasernetzes bis in die Gebäude organisierte die Telekom selbst. Die für die Installation der Elektroanlage beauftragte Firma legte im Auftrag der Telekom die Glasfaserleitungen bis in die Wohnungen.

Für uns entstand somit kein zusätzlicher Aufwand.

Fühlten Sie sich immer gut informiert?

Uhlemann: Wir sind gut über technische Sachverhalte informiert, soweit sie für den Laien verständlich sind. Den Mietern musste gelegentlich bei der Neueinrichtung ihrer Empfangsgeräte geholfen werden, dabei haben wir uns gleich besser kennen gelernt.

Wenn sie noch mal ganz an den Beginn des Projektes gehen: Was hat Ihnen am meisten Sorge bereitet?

Uhlemann: Glasfasererschließung haben wir zum ersten Mal angewendet. Gebaut hat die Telekom mit ihren Auftragnehmern, da hatten wir keine Sorgen. Bedenken gab es bezüglich der Einhaltung des Signalbereitstellungstermines. Letztlich hat auch das geklappt.

Und konnten wir Ihnen diese Bedenken nehmen?

Uhlemann: Ja!

Wann geht es los? Wann wird der erste Mieter über das Glasfasernetz surfen, telefonieren und fernsehen können?

Uhlemann: Bereits seit August 2019 wird die Glasfasertechnologie im Haus Topas von unseren Mietern genutzt.

Über das Thema Glasfaser schlagen wir schnell die Brücke zum Thema Digitalisierung: Beobachten Sie hier eine Entwicklung in der Wohnungswirtschaft? Was wird die Digitalisierung der Wohnungswirtschaft bringen?

Uhlemann: Immer mehr unserer wohnungswirtschaftlichen Themen stehen in Verbindung mit der Digitalisierung:

Die digitale Immobilie

Die Kontrolle und Steuerung der Wärmeversorgung unserer Häuser erfolgt über Gebäudeleit- technik. Die Messung der Verbräuche von Wasser und Wärme erfolgt aus der Ferne. In Zukunft wird auch die Überwachung von Rauchmeldern dazukommen.

Mit der Thematik „Intelligentes Wohnen“ haben wir uns ebenfalls beschäftigt. An dieser Stelle ist viel Automatisierung in der Wohnung möglich, von der Rollladensteuerung bis zu einem digitalen Service für die Nutzung von Waschmaschinen, Heizung o. ä. Dies hat allerdings sehr hohe Installationskosten zur Folge. Wir werden die Entwicklung weiter beobachten.

Das digitale Kunden- und Dokumentenmanagement

Außer bei der Integration von „Smart Home“ findet sich die Digitalisierung auch in Themen der Verwaltung wieder. So benutzen wir digitale Dokumentenmanagement-Systeme, und auch cloudbasierte Softwarelösungen sind zum Standard in unserem Unternehmen geworden.

Wir, das Team der Wohnungswirtschaft Telekom, bedanken uns vielmals bei Herrn Uhlemann für die Zeit, die er sich für dieses Thema und uns genommen hat. Wir freuen uns auf viele weitere, spannende und erfolgreiche Projekte im Bereich der Digitalisierung.

Zum Hintergrund

Städtische Wohnungsgesellschaft Freiberg/Sa. AG

  • Wir sind das größte kommunale Wohnungsunternehmen im Landkreis Mittelsachsen
  • Wir vermieten und verwalten rund 5.500 Wohnungen und Gewerbeeinheiten (von der Azubi-WG bis zum Familientraumhaus)
  • Wir beschäftigen 47 Mitarbeiter, inkl. dreier Azubis
  • Wir erfüllen die langfristige und sozial verantwortliche Wohnungsversorgung für breite Schichten der Bevölkerung
  • Wir verkaufen sonnige Grundstücke und Immobilien
  • Wir sanieren die vielfältige Bausubstanz unserer geschichtsträchtigen Stadt
  • Wir fördern Kulturangebote, Sportvereine und soziale Initiativen
  • Wir verbessern das Wohnumfeld unserer Mieter und legen auf seine Schönheit Wert
  • Wir unterstützen Familien und Senioren und setzen uns für ein tolerantes Miteinander ein

Digitalisierung und automatisierte Vorgänge bringen viele Vorteile für Ihr Unternehmen – welche genau, beantworten wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Diese Themen haben wir für Sie aufbereitet:

MEGATREND GESUNDHEIT

MEGATREND KONNEKTIVITÄT

Demnächst verfügbar

MEGATREND URBANISIERUNG

MEGATREND INDIVIDUALI­SIERUNG

MEGATREND NEO-ÖKO­LOGIE

MEGATREND MOBILITÄT

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Hotline für Wohnungsunternehmen:
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E-Mail: wohnungswirtschaft@telekom.de

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