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Der modernen Übertragungsstandard für Breitband-Internet über TV-Kabel

Telekom rüstet ihr Kabelnetz bundesweit auf moderne DOCSIS 3.1-Technologie

Das Wichtigste auf einem Blick:

  • Netz-Modernisierungen auf DOCSIS 3.1 bundesweit abgeschlossen
  • Kleinere Cluster für mehr Bandbreitenreserve
  • Gigabit-Tarif für Kabelkunden der Telekom kommt im Frühjahr

Bonn, 18.12.2020: Die Telekom Deutschland hat als erster Anbieter die bundesweite Netzaufrüstung seiner Netzebene 3 auf den Kabelstandard DOCSIS 3.1 (Data Over Cable Service Interface Specification) abgeschlossen. Allen an das Kabelnetz der Telekom angeschlossenen Wohnungsunternehmen stehen damit größere Kapazitäten in den Clustern, hochstabile Übertragungen und künftig höhere Bandbreiten zur Verfügung. Mieter und Bewohner erhalten ab sofort nur noch modernste Endgeräte, die den neuen Standard unterstützen. Sie sind damit für die kommenden Bandbreitenerhöhungen und die neuen Gigabit-Tarife der Telekom perfekt vorbereitet.

Im Laufe dieses Jahres hat die Telekom alle ihre deutschlandweiten Technikknoten auf die moderne DOCSIS RPD Technologie (Remote PHY Devices) aufgerüstet und diese Technikkomponenten sehr nahe an die zu versorgenden Wohneinheiten gebracht. Von diesen Technikknoten werden die Bestände der Wohnungswirtschaft über reine Glasfaserstrecken in einer Fiber Deep Architektur als FTTB (Fiber to the Building) versorgt – auf Wunsch der Wohnungsunternehmen auch als FTTH (Fiber to the Home) bis in die Wohnungen. Der Anteil der störungsanfällige koaxialen Netzabschnitte versucht die Telekom, anders als die Wettbewerber, zu klein wie möglich zu halten. Die Netzaufrüstung der Netzebene 3 zahlt somit direkt auf die Glasfaserstrategie der Telekom ein, bis 2030 allen Haushalten einen direkten Zugang zum Glasfasernetz zu ermöglichen.

Ein weiterer Vorteil dieser kleinen Netzcluster ist eine hohe Bandbreitenreserve. Dies ist vor allem in Stoßzeiten (klassischerweise abends nach 20.15 Uhr) relevant, wenn gleichzeitig Fernsehen geschaut, online gespielt und viel telefoniert wird – insbesondere in der aktuellen Situation mit hoher Netznutzung durch Homeoffice ist dies eine immer wichtigere Anforderung.

Die passenden Tarife für Mieter und Bewohner sind für Anfang des nächsten Jahres angekündigt.

„Der Glasfaserausbau ist alternativlos. Die Modernisierung unseres Kabelnetzes ist aber eine wichtige Ergänzung zum Glasfaserausbau,“

so Pascal Roux, Leiter Wohnungswirtschaft und Breitbandausbau Geschäftskunden der Telekom.

„Als größter Glasfaserausbautreiber in Deutschland und zugleich drittgrößter Kabelnetzbetreiber begleiten wir jedes Wohnungsunternehmen individuell und optimal in die digitale Zukunft. Wenn sich ein Glasfaseranschluss bis in jede Wohnung noch nicht umsetzen lässt, kann das Wohnungsunternehmen darauf zählen, auch im Kabelnetz die modernste Technologie zu erhalten.“Modernisierung unseres Kabelnetzes ist aber eine wichtige Ergänzung zum Glasfaserausbau,“

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